Welche Probleme und Krankheiten gibt es zum Beispiel?

Typische Störungsbilder des Kindes- und Jugendalters sind Ängste, Depressionen, Tics, Zwänge, Störungen des Sozialverhaltens, Konzentrationsprobleme, Mobbing, Trauma und viele andere.

Zu Beginn einer möglichen Therapie finden wir gemeinsam heraus, welche Probleme existieren, ob eine Therapie in Frage kommt und vor allem, wie wir diese Probleme lösen können.  

 

Zwei Schwerpunkte meiner Arbeit sind:

 

Medien- und Computerspielesucht

- Abklärung und Diagnostik

- Vorbereitung und weiterführende Behandlung bei stationären Maßnahmen

- Elternberatung

 

Transgender und sexuelle Reifungskrisen

- Abklärung und Diagnostik

- therapeutische Begleitung bei der Transition

- Heterosexualität, Homosexualität, Transgender: Unterstützung bei Identitätssuche, Outing, familienbezogenen Themen u.a.

Wann sollte man professionelle psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen?

Pauschal ist das schwer zu beantworten. Aber immer dann, wenn man über einen längeren Zeitraum leidet und das Lebensgefühl und die Lebensqualität dadurch deutlich eingeschränkt werden, ist es sinnvoll, sich Hilfe zu holen. Oft hat man auch schon probiert, selbst Lösungen zu finden, ist damit aber noch nicht so recht weitergekommen. 

Und allgemein gilt natürlich - lieber nicht zu lange warten. 

Möglicher Ablauf einer Therapie

1. Erste Sprechstunde: Kennenlernen, erste Eindrücke sammeln, Infos bekommen.

2. Diagnostikphase: Diese nennt man auch "Probatorik" (ca. 6. Termine). Probleme werden identifiziert, benannt (Diagnose) und gemeinsam wird ein Therapieplan erarbeitet.

3. Behandlungsphase: Wie lange diese dauert, hängt auch von der Schwere der Problematik ab. Möglich sind: Akuttherapie (bis zu 12 Stunden), Kurzzeittherapie (bis zu 24 Stunden), Langzeittherapie (zwischen 60 u. 80 Stunden)

4. Nachsorge/Rezidivprohylaxe: Einige Termine in größeren Abständen, damit der Therapieerfolg dauerhaft erhalten bleibt. 

Kosten

Die Kosten einer Psychotherapie werden von allen gesetzlichen Krankenkassen sowie von den meisten privaten Kassen übernommen.

Aber auch Selbstzahlung ist möglich.